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Antragstellung auf eine Hilfe nach § 35a SGB VIII

📌 Der komplette Gesetzestext mit Anmerkungen: § 35a SGB VIII


Grundsätzliche fachliche Einordnung

Liegt eine (drohende) seelische Behinderung vor?
Eine seelische Behinderung liegt vor, wenn eine psychische Störung mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate besteht oder bestehen wird und die soziale Teilhabe wesentlich beeinträchtigt.
📌 Erweiterte Erläuterung der Hilfe gemäß § 35a SGB VIII

Beispiele:

Abgrenzung:

Ist die seelische Beeinträchtigung ursächlich für den Hilfebedarf?

§ 35a greift, wenn die psychische Störung nicht nur Begleiterscheinung, sondern zentrale Ursache der Problemlagen ist.

Beispiele:

Hilfreiche Leitfrage:
„Würde sich der Hilfebedarf deutlich reduzieren, wenn die psychische Beeinträchtigung angemessen behandelt wäre?“


Seelische Gesundheit – Diagnostik und Fachlichkeit

Liegt eine fachlich anerkannte Diagnose vor?
Das Jugendamt benötigt eine qualifizierte Stellungnahme (nicht nur Verdachtsdiagnosen).

Beispiele für geeignete Nachweise:

Nicht ausreichend:

Ist die Diagnose aktuell und fachlich belastbar?

Veraltete Diagnosen spiegeln oft nicht mehr die aktuelle Lebensrealität wider.

Orientierungswerte:

Beispiel:
Ein drei Jahre alter Klinikbericht ohne aktuellen Bezug reicht meist nicht aus.


Teilhabebeeinträchtigung – der zentrale Prüfpunkt

In welchen Lebensbereichen ist die Teilhabe eingeschränkt?
Teilhabe meint die aktive und altersangemessene Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

Schule / Ausbildung Beispiele:

Soziale Beziehungen Beispiele:

Familie Beispiele:

Freizeit Beispiele:

Besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Erkrankung und Teilhabeeinschränkung?

Der Zusammenhang muss logisch und nachvollziehbar dargestellt werden.

Beispielhafte Formulierung (intern):
„Die ausgeprägte soziale Angst führt dazu, dass der junge Mensch schulische und außerschulische Gruppen konsequent vermeidet. Dadurch ist eine altersentsprechende soziale Teilhabe aktuell nicht möglich.“


Pädagogische Einschätzung – fachlich fundiert, nicht pathologisierend

Welche konkreten Beobachtungen liegen vor?
Beschreiben Sie beobachtbares Verhalten, keine Diagnosen.

Beispiele:

Erläuterung:
Wichtig für die Begründung der Zuständigkeit nach § 35a.

Beispiele:


Beteiligung des jungen Menschen

Versteht der junge Mensch den Antrag und seine Bedeutung?
Beteiligung ist Pflicht, keine Formalie.

Beispiele guter Praxis:

Betonung von Unterstützung statt Defiziten


Zusammenarbeit mit externen Fachstellen

Sind die Einschätzungen konsistent?
Widersprüche zwischen Pädagogik, Schule und Therapie schwächen den Antrag.

Beispiel:
Wenn Schule von „fehlender Motivation“ spricht, Therapie aber eine Angststörung beschreibt, sollte dies fachlich eingeordnet werden.


Formale Antragstellung – inhaltlich präzise

Ist der Hilfebedarf konkret benannt?

Nicht ausreichend: „Mehr Unterstützung wird benötigt.“


Hilfeplanung – realistisch und überprüfbar

Sind Ziele teilhabeorientiert formuliert?

Beispiele:


Abschließender fachlicher Hinweis

Eine Umwandlung zu § 35a ist kein Scheitern pädagogischer Arbeit, sondern Ausdruck einer passgenauen rechtlichen und fachlichen Zuordnung.
Je klarer Diagnostik, Teilhabeeinschränkung und pädagogische Grenzen beschrieben sind, desto tragfähiger ist der Antrag.

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