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Nachteilsausgleiche in NRW (Schule)

Nachteilsausgleiche sind ein wichtiges Instrument schulischer Förderung. Sie ermöglichen es Schüler;innen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder bestimmten Förderbedarfen, ihre Leistungen unter fairen Bedingungen zu erbringen, ohne die fachlichen Anforderungen zu senken.


1. Rechtliche Grundlagen

Die Gewährung von Nachteilsausgleichen in NRW stützt sich auf mehrere Rechtsgrundlagen:

Diese Regelungen verdeutlichen:

Nachteilsausgleiche sind kein „Entgegenkommen“, sondern ein rechtlich verankertes Förderinstrument.


2. Definition und Zielsetzung

Definition

Ein Nachteilsausgleich soll Schüler;innen mit:

durch geeignete Maßnahmen unterstützen, damit sie ihre Leistung zeigen können.

Wichtig:

Nachteilsausgleiche verändern nicht die Leistungsanforderungen, sondern nur die Bedingungen der Leistungserbringung.


Zielsetzung

Nachteilsausgleiche sollen:

Sie dienen damit der Chancengerechtigkeit, nicht der Leistungsabsenkung.


3. Wer hat Anspruch auf einen Nachteilsausgleich?

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Schüler:innen,

Das kann betreffen:

Ein Nachteilsausgleich kann sowohl:


4. Voraussetzungen

Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs gelten in der Regel:

In einigen Fällen kann die Schule Nachteilsausgleiche mit Fördermaßnahmen verknüpfen, etwa:


5. Verfahren zur Beantragung

Ein Nachteilsausgleich kann beantragt werden durch:

Der Antrag erfolgt in der Regel formlos.

Ablauf:

  1. Antrag oder Anregung
  2. Beratung in der Klassenkonferenz
  3. Entscheidung durch die Schulleitung
  4. Festlegung der konkreten Maßnahmen
    Wichtig: Vor dem Antrag sollte die fachärztliche Diagnose der Schulleitung bereits vorliegen!

Die Entscheidung erfolgt immer einzelfallbezogen.


6. Dokumentation

Nachteilsausgleiche müssen:

Sie erscheinen jedoch: nicht im Zeugnis, da sie keine Leistungsbewertung verändern.


7. Sonderregelungen und typische Konstellationen

LRS (Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten)

Mögliche Maßnahmen:


Dyskalkulie / Rechenschwäche

Nachteilsausgleiche sind hier seltener, da:

Mögliche Maßnahmen:


Gymnasiale Oberstufe und Abitur

Nachteilsausgleiche in der Oberstufe sind nur möglich, wenn:

Für das Abitur gilt:


8. Beispiele für Nachteilsausgleiche

zeitlich technisch räumlich personell modifizierte Aufgabenstellung
Verlängerung von Arbeitszeiten Laptop, Lesegerät ruhiger Raum Assistenz bei Organisation Anpassung für Seh-/Hörbeeinträchtigung
zusätzliche Pausen Vorlesesoftware Kopfhörer Vorlesen von Aufgaben strukturierte Aufgaben
verlängerte Vorbereitungszeit digitale Hilfsmittel separater Prüfungsraum Unterstützung bei Struktur visuelle Hervorhebungen

Wichtig:

Nachteilsausgleiche sind immer individuell und können kombiniert werden.


9. Bedeutung für pädagogische Fachkräfte

Für Fachkräfte in Jugendhilfe, Schule oder Beratung ist es wichtig zu wissen:

Pädagogische Fachkräfte können unterstützen durch:

Hinweis: Können relevant für § 35a SGB VIII sein.


10. Zusammenfassende Einordnung

Nachteilsausgleiche sind ein zentrales Instrument, um:

Sie sind rechtlich verankert, individuell ausgestaltet und müssen regelmäßig überprüft werden.
Ihr Ziel ist nicht die Absenkung von Anforderungen, sondern die Herstellung vergleichbarer Ausgangsbedingungen.


Quellen und weiterführende Informationen

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